Stellungnahme zu damaligen Schlagzeilen

Weil uns immer wieder Fragen von Fans erreicht hatten,hatte Klaus Wildbolz damals diese auf dieser Seite September 2012 / Mitte 2013 offen beantwortet. Es erscheint uns nicht mehr vordergründig.

Weil es aber die Wahrheit über das Privatleben von Klaus Wildbolz wieder gibt, lassen wir es noch an dieser Stelle für alle Interessierten stehen :

 

 

Vorweg möchten wir dazu auch noch anmerken: Auch danach erreichten Klaus Wildbolz & Nadine von Vöhren immer wiederholte Presseanfragen zu privaten Interviews,die beide aber genau aus diesen (unten genannten Gründen) ablehnten. Wir bitten ausdrücklich zu verstehen,dass dies weder aus Überheblichkeit noch aus Arroganz geschah! Eher aufgrund einiger unangenehmen Schlagzeilen , die aus ihrer damaligen gut gemeinten Offenheit entstanden sind.Um diese (nicht zu rechtfertigen) aber zu erklären, entstand diese Seite. Sie ist all jenen gewidmet,die an der wahren Geschichte interessiert sind.

 

 

Lieber Hr.Wildbolz,es gab zuletzt u.a. Schlagzeilen zu Ihrem 75.Geburtstag (am 25.August 2012)  mit der Überschrift "Sie hätten nichts zu feiern..."

Ich war sehr überrascht... Eigentlich handelte sich damals um eine Interviewanfrage anlässlich meines 75.Geburtstages...Und ich dachte "Warum eigentlich nicht!?" Man muß sich ja wegen der Zahl nicht unbedingt verstecken. Und ich dachte,vielleicht kann ich damit Menschen Mut machen...das in diesem Alter ganz sicher das Leben nicht "vorbei ist"...

 

Aber dann...folgte etwas ganz anderes...

Ja. Es war im Grunde ein freundliches Interview. Wobei am Ende allerdings die Frage kam "Sind Sie und Nadine,bereits verheiratet?" Und dann kam alles Schlag auf Schlag... Man gibt eine ehrliche Antwort und plötzlich war mein Geburtstag Nebensache... Man las teilweise,ich wäre sehr unglücklich... Nur weil man nicht mit einer Feier oder dem Privatleben prahlt,kann man dass ja nicht so einfach behaupten. Solche Schlagzeilen sind dann nicht unbedingt welche,die man sich zum Geburtstag wünscht. Viele Freunde,aus anderen Städten,riefen mich besorgt an und erkundigten sich nach meinem Wohle nachdem sie diese Zeilen gelesen hatten. Und ich kann dann gut verstehen,wenn manche Kollegen bei Interviews zu privaten Fragen sofort abwinken. Was einem dann im nachhinein teilweise als Arroganz oder Geheimnistuerei ausgelegt wird...

Arbeiten Sie noch?

Ja sehr gerne,wenn es sich ergibt. Ich liebe meinen Beruf! Und wenn mir eine gute Rolle angeboten wird, sage ich ganz sicher nicht Nein. Deshalb stand ich auch Jan./Feb.2013 für eine Nebenrolle in einem Schweizer Film vor der Kamera.

 

Möchten Sie wirklich noch Kinder haben?

Ich möchte ehrlich sein,ich finde es sehr bedauerlich das ich keine Kinder habe.Ich liebe Kinder,sie sind etwas wundervolles. Das Schicksal hat es auf meinem Lebensweg aber wohl nicht eingeplant...Meine verstorbene Frau Barbara hat unser gemeinsames Kind damals leider verloren.Eine weitere "Möglichkeit" hat sich dann leider nicht mehr ergeben.Heutzutage empfinde ich es als zu spät um das erste Mal Vater zu werden.Aber ich respektiere,wenn andere es im höheren Alter wagen und finde es auch sehr schön wenn sie glücklich sind.Weder ich,noch Nadine haben jemals einen Kinderwunsch öffentlich geäußert! Als man uns aber mal danach gefragt hat,sagten wir "wenn es plötzlich passieren würde,würden wir natürlich gewissenhaft die Verantwortung dafür tragen". Nadine hat noch viele berufliche Pläne,für die es auch nicht gerade förderlich war,als man lesen konnte sie würde sich sofort ein Kind von mir wünschen...

 

Aber Sie haben öffentlich über ihre Liebe gesprochen?

Es war eher eine "Flucht nach vorn"... Nachdem mich eine mail erreicht hatte,nach dem Motto  "Wie wird es sich wohl in der Öffentlichkeit machen,wenn man von der jungen Frau an Deiner Seite erfährt...Schon Monate nach dem Tod Deiner Frau..!?!?"

 

Wie Bitte?

Ja,so war es leider! Es war sehr verletzend und auch respektlos. Ich hatte damals voller "ungläubiger Freude" einigen Menschen von meiner damaligen Bekanntschaft zu Nadine erzählt.  Was ich nicht wußte: Es gab dann aber einen Tag an dem zufällig eine Journalistin in der Nähe anwesend war. Diese sah es sofort als ihre Aufgabe,unsere entstehende Beziehung als "exclusive Story" zu "verarbeiten".Ohne Rücksicht auf meine verstorbene Frau,Nadine oder mich. Obwohl wir ganz am Anfang standen und selbst noch nicht wußten,was dass Schicksal da mit uns vorhat. Nadine lebte in Hamburg,hatte dort ihre Arbeit...alles war ganz neu und wir wollten es langsam und behutsam angehen lassen. Sie hatte anfangs auch mehrfach geäußert mit einer öffentlichen Stellungnahme unbedingt warten zu wollen. Aber die Möglichkeit hatten wir leider nicht. Es stand ein enormer Druck,den wir zu entgehen versuchten und uns selbst in anderen Illustrierten äußerten die uns dazu die Möglichkeit geben wollte. Nadine hatte damals interessante Dinge gesagt, die wohl mancher Leser (manche Leserin) sicher hätte nachvollziehen können. Leider wurden diese Antworten "vorenthalten". Wir glaubten naiv,es wäre besser wenn man es von uns persönlich erfahren würde als wenn plötzlich Schlagzeilen(wie oben beschrieben) erscheinen würden... Ich sah es damals eine Art "Pflicht" meinen treuen Fans gegenüber. Man möchte als glaubhafter,ehrlicher Künstler wahr genommen werden und erreicht dann leider mit seiner Offenheit und  solchen folgenden Schlagzeilen genau das Gegenteil. Es wurde einiges im nachhinein verdreht und auch Nadine wurde unterstellt,durch mich in die Öffentlichkeit kommen zu wollen. Dabei war es genau das Gegenteil von dem was sie wollte! Was ich von Anfang an sehr an ihr schätzte: Ihre Diskretion und Verschwiegenheit,was meine Person betraf. Es vergingen Monate bis "ihr Umfeld" von der Beziehung zu mir erfuhr. Einfach weil sie uns "schützen" wollte. Und diese Balance zu halten war sicher auch für sie nicht einfach.Weil sie wiederum nicht "Gefahr laufen wollte", dass wichtige Menschen aus ihrem Leben erst aus der Zeitung von uns erfuhren...

 

Sie stießen auf  viel "Unmut"...

Es ist traurig,wie in einer so modernen Zeit ein Thema wie Altersunterschied noch solche Verurteilungen hervor rufen kann... Natürlich wurde es mit diesem Kinderwunsch und angeblich schnellen Heiratswunsch von Nadine auch sehr provokant dargestellt. Dabei sucht man sich gewisse Umstände ja nicht aus...Wer mich kennt,bzw. sich mal etwas mit meinem Lebensweg beschäftigt hat,weiß das ich vorher nie eine Frau mit diesem Altersunterschied an meiner Seite hatte. Ich habe nie danach gesucht. Es ist der Mensch in den man sich verliebt. Aber es kamen mit den Schlagzeilen auch immer wieder die Vergleiche zu meiner verstorbenen Frau Barbara. Und als wäre dies nicht schlimm genug,folgte der fehlende Respekt  in dem man wiederholte Male über die Art der Bestattung von Barbara schrieb... Im tiefen Vertrauen hatte ich es erzählt und las es Tage später als eine Art "Sensation" in der Tageszeitung...  Sowas tut weh. Ich möchte mich nicht beklagen! Ich möchte einfach das der Leser auch "meine Seite" der Geschichten lesen kann.

 

Haben Sie und Nadine über Heirat gesprochen?

Ich habe gesagt,eine Heirat ist dass "Ziel". Und ich denke das ist in einer Partnerschaft,wenn man sich liebt und Verantwortung trägt,nichts ungewöhnliches... Aber es wurde dann so interpretiert,als wäre Hochzeit nur noch dass einzige Thema...und als ginge es Nadine nicht schnell genug. Das hat sie damals sehr verletzt.Weil sie da durch so hingestellt wurde,als würde sie unbedingt einen Schauspieler heiraten wollen. Diese Darstellung hat viel Angriffsfläche geboten.Und das ist schade. Denn zwei Menschen sollten eigentlich selbst entscheiden dürfen,wann sie diesen wichtigen Schritt wagen. Nadine hat auch immer wieder gesagt,dass heiraten für sie "heilig" ist. Schliesslich war sie,im Gegensatz zu mir,noch nie verheiratet. Da hat eine junge Frau eine wundervolle,ehrenhafte Einstellung und es wird mit gewissen Schlagzeilen zunichte gemacht.Sehr bedauernswert!

 

Nun war zu lesen die Hochzeit wäre "geplatzt"...

Ja,teilweise liest man Zeilen wie "Hochzeit auf Eis gelegt..." und nicht nur das. Es gab leider auch ziemlich geschmacklose Zeilen...,wo auch immer wieder und wieder meine verstorbene Frau mit hinein gezogen wurde...das ist sehr hart aber leider nicht immer zu verhindern. Ein oder zwei Schreiber schreiben etwas und andere schreiben ab. Das ergibt dann so eine Art "Schneeballsystem"... Dabei kann eine Hochzeit doch nur platzen,wenn sie mit einem Termin festgelegt und dann kurzfristig wieder abgesagt wurde... So war dem aber ganz sicher nicht !- Leider hinterlässt so eine Verbreitung bei den Lesern vielleicht einen bitteren Nachgeschmack...Es liegt nun eigentlich nicht an mir,mich zu so etwas zu rechtfertigen.Aber wir schon gesagt, ich finde meine treuen Fans haben ein Anrecht auf meine Sicht der Dinge bzw. die Wahrheit.Denn aus so einer Schlagzeile ist manchmal nur eine Meinung heraus zu lesen,die des Schreibers....

 

Ist es immer so?

Das kann und möchte ich nicht verallgemeinern. Ich kann nur meine Ansicht und Erfahrung dazu äussern... Es gibt sehr anspruchsvollen Journalismus, (den ich verehre!) unterhaltsamen Journalismus und leider auch provokanten Journalismus... Jeder hat ein Recht auf Meinung. Nur,wenn Menschen in den "Dreck" gezogen oder beleidigt werden...oder daraus eine Art Hetzerei wird,um Menschen gegeneinander aufzubringen,ist es doch mehr als fragwürdig ob es sich da noch um "anspruchsvoll" handelt...oder!?

 

War Nadine ein Fan?

Nein und nochmals NEIN! Leider wurde auch das immer wiederholt behauptet. Sie ist eine Frau die damals von meinem traurigen Schicksal und von meinem Selbstmordgedanken gelesen hatte. Ca. 1 Jahr vor dem Tod meiner Barbara hatte eine Zeitschrift über die Krankheit von ihr und unseren gemeinsamen Schicksal geschrieben.Auch das ich geäussert hatte,ohne meine Frau nicht mehr leben zu wollen. Das hatte Nadine damals zufällig als neutrale Leserin gelsen und berührt. Sie war berührt von diesem Zusammenhalt in dieser manchmal "schnell lebigen" Zeit. Sie bewunderte wie ich zu meiner Frau in dieser schweren Zeit hielt,mich um sie kümmerte.Was für mich ja immer selbstverständlich war.Und Nadine hoffte innerlich,dass meine Frau diese Kranheit besiegen und meine Befürchtung sie zu verlieren niemals eintreten würde. Doch leider kam es anders und irgendwann las Nadine erneut in einer Zeitung von meinem Verlust und meinen damaligen dunklen  Gedanken und meinen verlorenen Lebensmut. Sie wollte mich einfach aus diesem "dunklen Loch" heraus holen. Mehr nicht.Und sich an mich zu wenden hat sie viel Überwindung gekostet.Weil sie ja wußte um meinen Beruf und die Frage entstand,ob sie mir überhaupt "helfen dürfe"...und wie es auf andere wirken könnte. Doch selbst hatte sie gerade ein halbes Jahr zuvor ihren besten Freund an Knochenkrebs verloren und wußte um das Schicksal des Verlustes und den Lebenskampf den man trotzdem nicht aufgeben darf. Diese Gedanken dazu & Lebensmut wollte sie an mich weitergeben.Ihre Erfahrung die sie,trotz "jüngeren Alters" gemacht hatte... Ihr wurde bewusst,dass wenn sie eines Tages lesen würde dass ich mir etwas angetan hätte...sie sich ewig gefragt hätte,ob sie dass hätte verhindern können... Und dieser Gedanke hat sie dann schlussendlich dazu bewogen,mir zu schreiben. Sie war zurückhaltend und behutsam. Alles andere hat sich dann erst über Wochen und Monate plötzlich ergeben und dieses hier zu erzählen,wäre zu lang und auch zu persönlich. Aber leider wurde es immer so dargestellt als hätte ich kurz nach demTod meiner Frau einfach sofort eine junge Frau gehabt mit den Wunsch auf Kinder und Heirat... Es war absurd und diese Darstellung war mehr als verletzend und auch beschämend.

 

Haben Sie oder Nadine dieses alles jemals so in einem Interview erzählt?

Ja sicher! Es ist die Wahrheit und was lässt sich leichter zu erzählen? Nadine und ich waren was das betrifft immer offen und ehrlich.Haben Interviews behutsam geführt. Und ich bewunderte wie Nadine ruhig und ehrlich über ihre Gedanken und Gefühle sprach. Trotz dieses Druckes und Stress. Sie hatte schlussendlich gehofft anderen Menschen damit Mut machen zu können und wollte sie damit "auffordern" ihren Mitmenschen in der Umgebung zu helfen. Ohne Vorbehalte oder Berührungsängste...z.B. aufgrund gewisser Unterschiede wie Alter - Rasse- oder auch Beruf. Dafür steht ja diese Geschichte,die leider in der Öffentlichkeit etwas "zerrissen" wurde. Und es war traurig was aus dieser Offenheit und dem Vertrauen im nachhinein geschrieben wurde...wie alles dargestellt wurde.

 

Hat es Sie beide belastet?

Ja,sicher. Nadine war enttäuscht,weil sie hoffte die gegebene Ehrlichkeit auf eine gewisse Weise auch "zurück" zu bekommen. Aber man lernt nach und nach damit zu leben...und mal ehrlich: Wenn man sich tagtäglich einige Schlagzeilen anschaut,die ja teilweise so geschrieben sind um den Leser zu einer bestimmten Meinung zu beeinflussen... da wundert einen doch fast nichts mehr.

 

Fahren Sie eigentlich noch Rallyes?

Sehr gern, wenn es mein Zeit erlaubt. Teilweise fuhr Nadine auch als Beifahrerin mit.Sie hat viel Verständnis für mein Hobby.

 

Planen Sie eine Biographie zu schreiben?

Ja,das "plante" ich. Manchmal fehlt mir allerdings etwas die Zeit dafür. Aber ich arbeite bereits daran.

 

Vielen Dank für Ihre Offenheit!